Hikers Texte

fediverse

Gestern Abend gab es eine kurze, aber sehr interessante und nette Sequenz, wo ein Small-Talk doch ganz unvermittelt möglicht wurde. Ich meine den Begriff “Small-Talk” jetzt überhaupt nicht negativ, sondern viel mehr im positiven Sinne von interessantem Austausch und angeregtem Gespräch. Es ist im #Fediverse also doch möglich, neben dem für mich all zu vielen Gejammer und den unzähligen Links auf Horrormeldungen. Es lief so ganz entspannt ohne Rechthaberei, ohne Aggression und Überheblichkeit.

Ich bin ganz ehrlich, ich habe das schon länger vermisst und jetzt genossen und es gibt mir wieder Impuls, doch noch etwas zu bleiben... so müsste es meiner Meinung nach viel öfters sein.

#fediverse #dialog #austausch

writefreely – die Blog Plattform im Fediverse

Ich habe schon kürzlich meine Enttäuschung beschrieben, wie oft es unmöglich wird, auch im #Fediverse Diskussionen zu führen.

Auch heute ist es wieder geschehen. Nach einem einzigen Kommentar kommen bereits Unterstellungen und völlige Fehlinterpretationen. Einmal mehr wird sofort auf die persönliche Ebene gewechselt und es werden Angriffe gefahren. Und ich stelle mir Fragen. Soll das Gegenüber beindruckt werden? Soll damit eine Diskussion abgewürgt werden? Warum kann man nicht beim Thema bleiben? Warum verwechselt man schon wieder eine Attacke mit einem Argument? Ich verstehe es einfach nicht – je länger je weniger.

#Fediverse #Kultur

writefreely – die Blog Plattform im Fediverse

Warum bekomme ich immer mehr den Eindruck, dass in den sozialen Medien immer weniger Leute fähig sind, eine Diskussion führen zu können? Warum gibt es nach diesen Leuten nur noch schwarz oder weiss – ihre Meinung und nichts anderes. Warum haben diese Leute nicht verstanden, dass in einer Problematik nicht nur eine einzige Sichtweise möglich ist? Warum begreifen diese Leute nicht, dass immer verschiedene Faktoren eine Problematik ausmachen und es keine “Lösung” sein kann, nur gerade einer dieser Faktoren zu berücksichtigen? Und warum wird man, wenn man nach Belegen, also nach Fakten für Behauptungen verlangt, sofort beleidigt und/oder mit einer Etikette versehen, wohl aus dem “falschen Lager” zu stammen.

Eine mögliche erste Antwort: Weil die sozialen Medien eben Microblogging, also gar keine Diskussionsforen sind. Da geht es (nur) darum, die eigene Meinung zu streuen, aber kaum darum, auch andere zu berücksichtigen oder ernst zu nehmen. Darum kommt auch selten eine wirkliche Diskussion zustande. Microblogging ist also doch eher nur “Kurzfutter” – hingeworfene Floskeln ohne viel Bedeutung. Bin mir jetzt nicht mehr sicher, ob ich so etwas gesucht habe – doch eher nein.

Irgendwie hatte ich die Hoffnung, das #Fediverse könne ein Ort sein, wo echte Diskussionen stattfinden, doch ich werde immer wieder enttäuscht. Muss ich wohl einen Schlussstrich ziehen?

#Fediverse #Microblogging #Fragen

writefreely – die Blog Plattform im Fediverse

Zur Zeit ist das Thema Energie sparen und ganz besonderes Strom sparen, ein Top-Thema in den Medien, natürlich auch in den sozialen. Tausend Überlegungen, wo und wie gespart werden soll und dazu dann einen Haufen symbolische Aktionen, die wohl kaum ein Sparpotential hergeben, aber überaus medienwirksam sind.

Müssten wir uns in den sozialen Medien also nicht auch fragen, ob es jetzt nicht an der Zeit wäre, den Stecker zu ziehen? All die Server, die für dieses Medium und all die Plattformen ständig laufen, werden nicht wenig Energie verbrauchen. Da wäre also ein Potential vorhanden, diese im Grunde ja völlig unnütze Medium einzustellen. Ja gut, wo sollen wird denn nachher unseren täglichen Frust mit unseren Mitmenschen abladen? Vielleicht aus gesamtgesellschaftlicher Sicht doch keine so gute Idee.

#fediverse #energie #strom

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Schon öfters habe ich mich gefragt, warum es bisher keine Forumplattform im #Fediverse gibt. Das Microblogging ist das wichtigste Element in diesem dezentralen Netzwerk (#Pleroma, #Mastodon, #Friendica, #Misskey, #Hubzilla) und die meiste Kommunikation unter den Usern läuft bestimmt über diese Kanäle.

Aber es kommt immer mal wieder vor, dass eine “Diskussion” etwa länger dauert und die Fäden mit dem Verlauf etwas komplexer werden, weil die Kommentare ja nicht linear erfolgen. Eine solche Diskussion nachträglich verfolgen zu wollen, ist fast unmöglich, weil die Darstellung bei fast allen Plattformen dafür nicht gemacht ist. Einzig bei #Friendica ist so was eher gegeben und es sieht ähnlich aus, wie damals in #GnuSocial.

Interessant wäre es, wenn es auch eine Plattform gäbe, die eben genau für Diskussionen gemacht ist. Das müsste dann eine Software für ein Forum sein, so, wie wir das aus alten Zeiten zum Beispiel im Usenet hatten. Vielleicht gibt gibt es das ja schon und ich habe es nur noch nicht entdeckt – wer weiss.

writefreely – die Blog Plattform im Fediverse

Zur Zeit mache ich eine Pause in den sozialen Medien, im #Fediverse schreibe ich kaum noch etwas, schaue vielleicht nur hin und wieder rein. Nach eineinhalb Wochen überlege ich mir auch, wie lange die Pause werden soll oder ob ich überhaupt zurück kehren will.

Klar ist aber, dass ich auf Dauer keinen Sinn darin sehe, die fast immer gleichen Nörgeleien über total unfähige und korrupte Politiker oder das ständige Gejammer über nervende und dumme Zeitgenossen lesen will. Es macht für mich einfach keinen Sinn, wenn da mit dem ewig gleichen Genörgel andere Menschen geändert oder sogar die Welt gerettet werden soll. Das Gemecker verbreiten für mich so ein zu viel negatives Klima und das ertrage ich auf Dauer einfach nicht, das #Fediverse sollte für mich eigentlich viel mehr sein als eine einzige Kehrrichtdeponie.

Ja gut, ich kenne den Vorwurf schon, den man mir hier machen wird: Es sei ein Verdrängen der dringenden Probleme von heute, man stecke so den Kopf in den Sand. Ich frage mich halt nur, was denn mit dem ewig gleichen Gejammer wirklich ändert.

Ich habe kürzlich in einer Anleitung zum “besseren Schreiben” eine Übung gefunden, die fasziniert mich: Zwei Wochen lang jeden Tag “die drei guten Dinge” (möglichst von Hand) für sich aufschreiben, die man erlebt hat. Es sind also positive Gedanken, die notiert werden und die (nach dem Autor der Anleitung) die Schreibenden auch positiv beeinflussen. Gestern habe ich damit begonnen und es tut gut, am Abend den Tag noch einmal in Gedanken vorbei ziehen zu lassen und die “guten Dinge” zu beschreiben. Ich bin über das Resultat sehr gespannt.

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Einmal mehr, einmal weniger – aber wichtig wohl einfach, sich nicht all zu sehr den Ärmel reinziehen zu lassen. Es ist gefährlich zu meinen, die “Sozialen Medien” seien ein wichtiger Platz (im Leben). Es ist ein winziger Teilaspekt und darum muss ich mich davor hüten, zu viel Energie, zu viel Engagement rein zu stecken.

Die Themen sind ja oft nur sehr einfach – der sogenannte Small-Talk eben. Und wenn sich dann hin und wieder ein “ernsthaftes” Thema ergibt, kommt man in der Diskussion bald an Grenzen. Einmal technisch, weil das Fortschreiten der Diskussion nicht wirklich übersichtlich gestaltet ist, die Antworten stehen oft an einem seltsamen Ort. Aber auch auf der Ebene der Argumente wird es manchmal schwierig, wenn man nicht richtig verstanden wird und Dinge hinein interpretiert werden, die da gar nicht waren und es so nicht gemeint war.

Darum sind die verschiedenen Pausen ganz gut und rücken die Dinge einmal wieder zurecht, damit ich da den Überblick nicht verliere.

#fediverse #medien #pleroma

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Das war, das ist eine wieder ziemlich intensive Phase im #Fediverse. Nach den vielen neuen Benutzern, die von Twitter aus den bekannten Gründen umgezogen sind, haben sich auch wieder ein paar Grundsatzfragen über die Zukunft des dezentralen Netzwerks gestellt. Bei verschiedenen habe ich mich geäussert und offenbar auch ein paar nicht ganz mehrheitskonforme Ansichten geäussert. Ich will die verschiedenen Themen hier jetzt nicht auflisten – aber vielleicht wäre es trotzdem gut, diese nicht ganz zu vergessen.

Kurz und gut, es war intensiv und darum muss ich mich wohl wieder etwas zurück nehmen. Einerseits braucht es zu viel Zeit und zweitens sind ja immer auch in Diskussionen, wo verschiedene Meinungen aufeinander prallen, auch Emotionen mit im Spiel. Und davon zu viel ist auf Dauer eben zu viel.

writefreely – die Blog Plattform im Fediverse

Auch auf diesem Blog gab es seit Februar eine lange Pause und dazu gäbe es ganz viele Gründe, aber sie wären ja wohl alle irgend wie eine Ausrede. Also einfach gesagt, der Blog ging etwas in Vergessenheit, andere Dinge und andere Projekte hatten Vorrang oder es war einfach nicht so wichtig. Und vielleicht war es ja auch gar nicht die Zeit, hier viel zu schreiben und Gedanken zu formulieren.

Nachdem ich die Blogsoftware writefreely nun auf den neusten Stand (v0.13.1) gebracht habe, ohne in grosse Schwierigkeiten zu kommen, könnte es sich ja ändern und vielleicht gibt es hin und wieder hier doch wieder etwas, das aufgeschrieben werden soll. Wir werden sehen – ich lasse mich selber überraschen...

#blog #fediverse #pleroma

writefreely – die Blog Plattform im Fediverse

Unterdessen habe ich diesen kleinen Blog mit der Software writefreely von einem Raspberry 4 auf Uberspace verschoben. Dazu gibt es mehrere Gründe:

  1. soll der RPi4 wieder für neue Projekte zur Verfügung stehen
  2. ist der Blog auf einem Server besser aufgehoben
  3. nach der Anleitung sollte dort ein Upgrade auch problemlos sein

Wahrscheinlich ist noch nicht ganz alles eingestellt, wie es vorher war, es braucht noch etwas Zeit.

#writefreely #blog #fediverse

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