Hikers Texte

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Immer wieder muss ich feststellen, dass der zu intensive Gebrauch dieser sogenannten sozialen Medien den Blick auf die Realität oder die Wirklichkeit verschiebt. Doch ich stelle es immer nur dann fest, wenn die allgemeinen und gewohnten Abläufe des Alltags durch irgend etwas Wichtiges oder Unvorhergesehenes gestört werden. Mit dem alleinigen Blick auf diese Medien werden Dinge vermeintlich wichtig und interessant und nehmen viel zu viel Zeit in Anspruch – und nebenher läuft das reale Leben unbemerkt vorbei. Auf einmal bekommt ein Thema so grosse Aufmerksamkeit, dass viel zu viel Engagement gefordert wird, um dem Verlauf zu folgen und dazu auch eigene Beiträge zu liefern, weil man dazu ja sicher auch etwas zu sagen hat. Oder einer Wortmeldung “muss” man unbedingt widersprechen oder sie mindestens zu relativieren versuchen.

Nein, das will ich in der Zukunft so nicht – diese viel zu grosse Wichtigkeit stört mich gewaltig – mindestens hin und wieder und das ist zum Glück noch so geblieben. Es gibt im Leben noch so viel andere Dinge, die doch viel bedeutender wären und die mein Engagement verlangen könnten. Darum werde ich wohl in diesen sozialen Medien wohl wieder etwas kürzer treten – ich will mich nicht davon “auffressen” lassen. Nun gut, solche Vorsätze habe ich mir immer wieder genommen – ich musste mir das wieder einmal in Erinnerung rufen – vielleicht hilft es ja, wenn man das aufschreibt.

 
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Einmal mehr, einmal weniger – aber wichtig wohl einfach, sich nicht all zu sehr den Ärmel reinziehen zu lassen. Es ist gefährlich zu meinen, die “Sozialen Medien” seien ein wichtiger Platz (im Leben). Es ist ein winziger Teilaspekt und darum muss ich mich davor hüten, zu viel Energie, zu viel Engagement rein zu stecken.

Die Themen sind ja oft nur sehr einfach – der sogenannte Small-Talk eben. Und wenn sich dann hin und wieder ein “ernsthaftes” Thema ergibt, kommt man in der Diskussion bald an Grenzen. Einmal technisch, weil das Fortschreiten der Diskussion nicht wirklich übersichtlich gestaltet ist, die Antworten stehen oft an einem seltsamen Ort. Aber auch auf der Ebene der Argumente wird es manchmal schwierig, wenn man nicht richtig verstanden wird und Dinge hinein interpretiert werden, die da gar nicht waren und es so nicht gemeint war.

Darum sind die verschiedenen Pausen ganz gut und rücken die Dinge einmal wieder zurecht, damit ich da den Überblick nicht verliere.

#fediverse #medien #pleroma

 
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Das war, das ist eine wieder ziemlich intensive Phase im #Fediverse. Nach den vielen neuen Benutzern, die von Twitter aus den bekannten Gründen umgezogen sind, haben sich auch wieder ein paar Grundsatzfragen über die Zukunft des dezentralen Netzwerks gestellt. Bei verschiedenen habe ich mich geäussert und offenbar auch ein paar nicht ganz mehrheitskonforme Ansichten geäussert. Ich will die verschiedenen Themen hier jetzt nicht auflisten – aber vielleicht wäre es trotzdem gut, diese nicht ganz zu vergessen.

Kurz und gut, es war intensiv und darum muss ich mich wohl wieder etwas zurück nehmen. Einerseits braucht es zu viel Zeit und zweitens sind ja immer auch in Diskussionen, wo verschiedene Meinungen aufeinander prallen, auch Emotionen mit im Spiel. Und davon zu viel ist auf Dauer eben zu viel.

 
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Ja, bald ist Weihnachten und wie in jedem Jahr, sie kommt zu früh. Kaum waren die paar schönen Herbsttage vorbei, an denen wir viele schöne Wanderungen machen konnten, kam die Kälte und der Schnee. Es waren über 60 cm, die in ganz kurzer Zeit gefallen waren.

Klar hat sich das Wetter anschliessend gewaltig gebessert und uns wieder sonnige Tage gebracht, aber trotzdem keine Weihnachtsstimmung. Die Pandemie überlagert alles mit unguten, mit nun schon bald einfach nur noch eckligen Gedanken. Wir haben einfach genug von der Geschichte und wir leider immer mehr Leute, denen Massnahmen und Vorsicht völlig egal geworden sind.

Andere nehmen alles noch viel ernster und die beiden Gruppen entfernen sich immer mehr. Freundschaften und Beziehungen werden aufs äusserste belastet und es kommt zu Kontaktabbrüchen, weil die eine Seite nicht mehr mitmachen will (oder auch noch nie mitgemacht hat).

Es wird belastend, es wird unmöglich... Da kommt in der Tat keine Weihnachtsstimmung mehr auf.

Schwierig.

 
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Nein, es richt mir jetzt. Ich werde noch weniger in den sogenannten sozialen und in den Online-Medien lesen in der nächsten Zeit. Die Panik-Spirale (neue Mutation, neue Massnahmen, Weihnachten “gefährdet”, angebliche Erklärungen und neue Forderungen etc.) dreht sich unverändert und immer schneller weiter, das werde ich mir einfach nicht mehr antun.

Ich werde mich noch mehr in “meine” Natur zurück ziehen und mich über viele neue kleine und winzige Entdeckungen freuen. Die Welt soll bitte ganz ohne mich durchdrehen. Nun ja, ich weiss, auch das ist egoistisch, aber von diesem Wahnsinn will ich mich einfach nicht anstecken lassen – davor schützt keine Impfung.

 
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