Hikers Texte

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Wahrscheinlich muss ich meine IT-Aktivitäten jetzt dann wieder etwas zurück fahren, die letzten Tag war das etwas zu intensiv. Aber eben, es ist wie immer – IT ist wie ein Teller Spaghetti – wenn du an einem Ende was herumfummelst, wackelt das Ganze oder jedenfalls dort, wo du es gerade nicht erwartet hast.

Dann läuft das Ding, das du da gerade bearbeitet hast (Umzug einer Diaspora Instanz vom Raspberry auf einen Server), aber gleichzeitig siehst du ein anderes Problem. Das hat zwar nichts mit dem vorderen zu tun, aber ruft ebenfalls danach, dass man sich darum kümmert. Also ran und die Zeit rinnt dahin und man realisiert es gar nicht.

Also, dann wäre jetzt also wieder einmal eine Pause angesagt – aber das ist schneller geschrieben als getan...

 
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Nein, ich weiss es nicht, ob es wirklich das ist, was mich weiter noch interessieren und beschäftigen soll. Es geht wieder einmal um die sogenannten sozialen Medien. Da hat man doch jetzt schon über längere Zeit eine Alternative gefunden und darf immer wieder damit rechnen, dass hin und wieder auch längere “Diskussionen” zum einem Thema möglich sind. Klar ist die Form des sogenannten Mikroblogging für Diskussionen schlecht geeignet, weil alles in einer einzigen “Timeline” gespeichert ist, also der Diskussionsfaden nicht gut ersichtlich wird und alles bald wieder weit weg resp. weit unten liegt – Zusammenhänge also verloren gehen.

Wie in einer Diskussion ja oft, da sind nicht alle gleicher Meinung und da muss man sich halt auf das Gegenüber einstellen und versuchen, auch andere Sichtweisen zu akzeptieren. So was verläuft in Bahnen, die akzeptabel sind.

Doch da kommt dann einer an, der bei einer kleinen Wortklauberei rechthaberisch urteilt und sich nicht scheut, auch persönliche Beleidigungen von sich zu geben. Was soll das? Fehlende Argumentation kann man doch nicht damit ersetzen, den anderen als Trottel hinzustellen und ihm sogar fehlende Bildung zu unterstellen. Man kennt sich doch gar nicht... Solches Vorgehen stösst mich gewaltig ab und da frage ich mich dann sofort: Ist es wirklich das, was ich da brauche?

Nein, ohne mich.

 
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Aus besonderen Umständen bin ich jetzt drei Tage kaum mehr dazu gekommen, in die sozialen Medien zu schauen oder dort sogar noch etwas zu schreiben. Und mir fällt jetzt auf: Es fehlt nichts, es braucht diese “Ablenkung” ganz offensichtlich nicht – ein ganz normaler Tag, auch ein Montag, hat viele andere Möglichkeiten bereit. Und noch weiter überlegt, es braucht diese Medien nicht, nein, sie sind ganz unbestreitbar Dinge, für die ich all zu viel Zeit verschwende. Die Zeit, die doch viel sinnvoller genutzt werden könnte.

Schon verschiedene Male hatte ich eine “Auszeit” genommen – freiwillig oder bedingt durch irgendwelche Hintergründe und machte die selbe Beobachtung, wie oben geschildert. Doch so müsste ich mich fragen, warum ich nach dieser Erkenntnis dann jeweils doch wieder zurück gekehrt bin und mich doch wieder einnehmen liess. Hat mir dann letztlich etwas gefehlt? Aber was genau? Ich muss mal in mich gehen und das alles einmal genauer, aber in Ruhe, überlegen. Diese Pause sollte ich jetzt genau dazu nutzen.

⏸️ #alltag #medien #zeit #auszeit

 
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Das bin ich mir wirklich nicht mehr gewohnt – der Thermometer hinter dem Haus zeigt jetzt 30°C. In den vielen vergangenen Wochen mit Regen und grauem Himmel und mit viel tieferen Temperaturen hatte ich mich sehr an solche Wetterverhältnisse gewöhnt und fand das sogar ganz angenehm oder gelegentlich doch auch etwas frisch für die Jahreszeit. Doch jetzt merke ich, dass ich es eben nicht sehr schätze, wenn es über 28°C geht.

Ja gut, vielleicht hatte der Körper jetzt noch zu wenig Zeit, um sich neu darauf einzustellen – aber Hitze muss es nun wirklich nicht mehr sein. Die Meteorologen haben heute ja schon mal von Frühherbst gesprochen, da werden Hitzetemperaturen hoffentlich wirklich nur noch selten vorkommen.

 
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Gerade vorhin bin ich auf die Liste meiner aktiven Domains gestossen und habe gesehen, dass ich hier wirklich einmal aufräumen sollte. Da hat es uralte Anwendungen und Installationen, die zwar immer noch ein Domain besetzen, aber an denen ich schon lange nicht mehr gearbeitet habe und wahrscheinlich still auf einem Server vor sich her modern (können Daten irgendwie verschimmeln?). Immer dann, wenn die Rechnung für die Erneuerung eines Domains kommt, ist es jeweils zu spät, um noch reagieren zu können und mich zu fragen, ob ich das wirklich noch brauche. Aus reiner Bequemlichkeit bezahle ich den Betrag dann doch (“Ist ja nicht viel”) einfach und für ein Jahr ist das alles dann wieder vergessen.

Jetzt, wo die Bezahlung gerade eben noch nicht ansteht, wäre Gelegenheit, zu handeln und Zeit wäre jetzt auch vorhanden. Braucht es die verschiedenen Wordpress-Installationen wirklich noch? Habe ich denn immer noch so viel zu schreiben, um mehrere zu all den verschiedenen Themen zu betreuen? Wäre da weniger nicht mehr? Ja – was ist aber mit den alten Inhalten? Ausser ein Backup – soll ich das irgendwo zusammen führen? Doch wer interessiert das schon?

Ich sehe schon, so einfach wird das nicht und einer, der gerne sammelt und schlecht loslassen kann, wird das eine schwierige Übung.... vielleicht täte die mir gut. Wir werden sehen.

#daten #blog #internet

 
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